B2B-Marketing in den USA nach der Wirtschaftskrise

November 17, 2009

Eine Online-Umfrage von 123 Führungskräften im Bereich B2B-Marketing befragte die Teilnehmer, wie sich deren Werbespendings nach dem Ende der Wirtschaftskrise entwickeln werden. Die Befragung, die von Media Business im September 2009 durchgeführt wurde, kam zu folgenden Ergebnissen:

  • 36,6% der B2B-Marketingverantwortlichen sagten Sie werden nach dem Ende der Wirtschafskrise wieder genau so viel in Print-Werbung investieren wie vor der Krise.
  • 19,5% werden mehr in Print-Werbung investieren als vor der Krise.
  • 43,9% beabsichtigen nach dem Ende der Wirtschaftskrise weniger in Print-Werbung zu investieren als zuvor.

Zudem sollten die B2B Marketing-Verantwortlichen auf einer Skala von 1 (sehr wichtig) bis 4 (weniger wichtig) acht Marketingkanäle bewerten. 

Die Ergebnisse waren wie folgt: Online (1,51), Veranstaltungen (1,90), Webcasts (2,19), Whitepaper (2,24), Messen (2,36), Corporate Publishing (2,51), Print (2,53), Virtuelle Messen (3,13).

Anmerkung: Da Media Business aus den USA kommt, ist mit großer Wahrscheinlichkeit anzunehmen, das der überwältigende  Teil der Umfrage-Teilnehmer ebenfalls aus den USA kommt. Daher sollte man die Ergebnisse keinesfalls 1:1 auf den europäischen B2B-Markt übertragen.

Quelle: Media Business, October 2009, Seite 9

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Deutscher Fachjournalisten-Kongress

August 25, 2008

Der Deutsche Fachjournalisten-Verband (DFJV) richtet am Freitag, den 31.10.08 zum dritten Mal den Deutschen Fachjournalisten-Kongress aus.

Zu den Referenten und Moderatoren zählen unter anderem: Prof. Ernst Elitz, Deutschlandradio; Inka Schneider, NDR; Prof. Dr. Siegfried Quandt, Präsident des DFJV; Adrian Schimpf, Leiter Personalentwicklung Gruner & Jahr; Anja Kohl, Hessischer Rundfunk; Fritz Raff, Intendant des Saarländischen Rundfunks und Vorsitzender der ARD.

Zu den Themen gehört beispielsweise:

Online-Journalismus – der neue Boombereich des Journalismus? Ausbildung, Karrieremöglichkeiten, Schattenseiten, Risiken.

„Online First“ ist immer öfter aus den Redaktionen zu hören. Waren früher Online-Medien nur als die Zweitverwerter für die Printprodukte der Verlage angesehen, so scheint nun der Führungsanspruch in Sachen Aktualität der Online-Journalisten unbestreitbar. Gleichzeitig expandieren die Verlage mit aller Macht im Internet. Ist Online-Journalismus das Berufsfeld der Zukunft?

Das vollständige Programm gibt es unter www.dfjk.de.

Informationen zum Studiengang Online-Journalismus der Hochschule Darmstadt


B2B-Medien in 2009

August 5, 2008

Marie Griffin blickt nach 2009 und fragte CEOs zahlreicher Fachverlage – in erster Linie aus den USA – nach deren Einschätzungen und Prognosen für das kommende Jahr. Überraschungen gab es dabei keine.

So fokussiert man sich z.B. auf „digitale Initiativen“, investiert in Redesigns oder Content Management Systeme. Ersparnisse die durch „verschiedene Maßnahmen“ erzielt wurden, werden in Aufbau und Erweiterung digitaler Geschäftsmodelle investiert. Andere fokussieren sich auf die Entwicklung eines „integriertien Medienmodells“, das die Channels „digital, events, marketing services and research“ umfasst.

Konjunkturzyklen schwanken immer. Wichtiger als solche kurzfristigen Schwankungen sind jedoch die langfristigen Herausforderungen die aktuell darin bestehen, dass sich die Fachmedien selbst verändern müssen – in jeder Funktion und jeder Ebene – weil sich Art und Weise des Konsums von Informationen verändert.

Andere gehen noch einen Schritt weiter und expandieren über klassische Medienprodukte hinaus in Richtung „Business Information“, d.h. Geschäftsmodelle die auf Datenbank-Inhalten basieren, wie z.B. Produkt- und Projektdatenbanken.

Quelle: Marie Griffin, Budgeting for a challenging ´09, in: BtoB Media Business, July 2008


Print verdient das meiste Geld. Wachstumstreiber ist Online.

August 1, 2008

Im letzten HORIZONT REPORT „Fachmedien“ finden sich einige sehr gute Beiträge, obwohl sie im Ergebnis nichts gänzlich Neues hervorbringen. Printmedien bewegen sich demnach in gesättigten Märkten, Onlinemedien werden zunehmend bedeutender. Daher erwarten die Führungskräfte zahlreicher Fachmedien-Anbieter stagnierende oder sinkende Printumsätze.

Anbieter von Fachinformationen müssen demnach für die veränderte und sehr selektive Mediennutzung zugeschnittene Geschäftsmodelle konzipieren. Niemand bezweifelt mehr, dass die Erlöse der Fachzeitschriften nicht ausreichen werden, die Existenz der Verlage dauerhaft zu sichern. Sie richten daher vermehrt Produkte und Prozesse am Web aus. Das führt dazu, dass sich die B2B-Medienanbieter zu mehrmedialen Content-Anbietern entwickeln, die ihren Zielgruppen Online, Print, Direktmarketing und Events anbieten.

Eine Umfrage der Zeitschrift HORIZONT unter Fachverlagen bestätigte die bislang geringe wirtschaftliche Bedeutung von Online. Dennoch sind die Ziele insgesamt sehr ambitioniert.

Wichtig dabei ist folgende Feststellung: Wer Neues wagt muss auch Fehler akzeptieren, um sich weiterzuentwickeln. So experimentieren nun weitere deutsche Fachmedien-Unternehmen mit Bewegtbildern.

Quelle: HORIZONT REPORT „Fachmedien“ in HORIZONT Nr. 21 vom 23. Mai 2008