Wikinomics – Die Revolution im Netz

März 24, 2008

Aktuell lese ich den bekannten Beststeller „Wikinomics – Die Revolution im Netz“ von Don Tapscott und Anthony D. Williams. Don Tapscott ist Gründer des Strategieberatungsunternehmens „New Paradigm„, Anthony D. Williams ist dort Forschungsdirektor. Mittlerweile wurde New Paradigm von BSG Alliance gekauft.

Das Buch ist äußerst spannend geschrieben. Es eignet sich vor allem für Manager, die sich bislang nicht mit diesen Themen auseinander gesetzt haben, um ein Verständnis vermittelt zu bekommen, wie Unternehmen gegenwärtig und künftig arbeiten könnten. Aber auch Profis für Open Source, Peer Production, Crowdsourcing, Web 2.0, Wikipedia & Co. werden diesem Buch noch einige neue Ideen und Denkansätze abgewinnen. Spannend sind z.B. die Schilderungen zur Open-Source-Medikamentenentwicklung und das Kapitel zu den Prosumenten.

Interessant sind vor allem die Best Cases aus Branchen & Bereichen, die man mit Web 2.0 eigentlich nicht unmittelbar in Verbindung bringt, wie z.B. das Goldcorp-Beispiel, einer der weltweit größten Goldminen-Betreiber. Oder der Innocentive-Case, die „Open Innovation“ Company, bei der Experten aus nahezu allen Bereichen, wie z.B. Chemiker, Physiker, Informatiker, Designer etc., Produkt-Innovationen und ungelöste Entwicklungsprobleme aus über 40 Disziplinen für Konzerne lösen.

Fazit: Das Buch ist zu Recht ein Business-Bestseller und hält was das Cover verspricht.

Link zum Buch: Wikinomics – Die Revolution im Netz

Weitere interessante Best Cases zu den Themen Open Innovation & Crowdsourcing: Openeur

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