CMS Drupal: Kostensenkungspotential bei Medien & B2B Corporate Websites

Juli 16, 2009

Unternehmens- und Medienberater Hugo E. Martin hat via Twitter auf einen aktuellen Artikel über „London Paper“ aufmerksam gemacht. Dort wird über eine  Kostensenkung  um 66% durch die Einführung des Open Source CMS Drupal berichtet  – sehr interessant.

In seinem Blog konnte ich zudem einen Link auf drupal.org zu einer ausführlichen, aktuellen Liste mit Drupal-Referenzen im Medienumfeld finden.

Darüber hinaus ist Drupal natürlich auch für Corporate Websites kleiner und mittelständischer Unternehmen aus dem B2B-Umfeld  ideal als Content Management System geeignet – mit fast den gleichen, bekannten Argumenten die bei Medienunternehmen greifen.

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Content Management für Medienunternehmen

Juli 11, 2009

Im Blog von Dries Buytaert steht ein spannender Beitrag über die wachsende Bedeutung von Drupal bei CIOs – insbesondere für Medienunternehmen. Die Artikel von Dries Buytaert sind natürlich nicht objektiv. Die Fakten sind jedoch nicht von der Hand zu weisen:

InterMedia Outdoors wechselte vor einigen Wochen zum Content Management System Drupal. Bislang wurde dort das proprietäre CMS FatWire eingesetzt. Der ausführliche Use Case dazu wurde im Juni 2009 auf drupal.org veröffentlicht.

In den letzen Monaten wechselten eine Reihe weiterer Medienunternehmen zu Drupal, wie z.B. die Australian Broadcasting Corporation (ABC) mit der Website ABC Dig Music und anderen.

Radio Netherlands Worldwide wechselte ebenfalls kürzlich von einem proprietären CMS zu Drupal. Auch das europäische Medienunternehmen Edipress Group konvertierte 11 Newspaper und Magazine Websites zu Drupal. Dazu gehören z.B. die Websites LeMatin.ch und 24heures.ch.

Besonders interessant: Die IFRA wechselte in diesem Jahr mit seiner Hauptwebsite www.ifra.net zu Drupal. Die IFRA ist der internationale Verband von Unternehmen der Zeitungs- und Medienbranche und hat über 3000 Mitglieder in mehr als 70 Ländern. Das internationale Headquarter ist in Darmstadt.

Weitere Medienwebsites die in 2009 starten bzw. relaunchten und Drupal als CMS nutzen sind z.B.: infoworld.com (von IDG, einem der führenden IT-Medienunternehmen), jacksonville.com, slate.fr und http://toronto.virginradio.ca.

Alle Drupal-Referenzen stammen aus dem Blog von Dries Buytaert.

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Incisive Media setzt auf Open Source CMS

November 8, 2008

Incisive Media, ein internationales B2B-Medienunternehmen mit 2000 Mitarbeitern und Hauptsitz in England, ist in den letzten Jahren durch Zukäufe und auch organisch stark gewachsen. Dort beginnt man Ende 2008 / Anfang 2009 mit der Einführung eines neuen Web Content Management Systems (WCMS).

Derzeit generiert das Fachmedien-Unternehmen mit mehr als 100 Online-Fachmedien über 35 Millionen Page Views pro Monat. Es werde über ein Jahr dauern, mehr als 50 Websites auf das neue CMS zu konvertieren.

Das neue Content Management System wird von einem Incisive Media Team in U.K. entwickelt und basiert auf einer Open Source Plattform und ist auf die speziellen Bedürfnisse des B2B-Medienunternehmens zugeschnitten. Dabei wird berücksichtigt, dass das Incisive Media Geschäft in den USA, z.B. im Segment „Recht“, stark auf Subscription-Geschäftsmodellen basiert und das U.K.-Business von Incisive Media stark von Advertising-Geschäftsmodellen abhängt.

Quelle: BtoB MediaBusiness, September 2008, Seite 8


Wikinomics – Die Revolution im Netz

März 24, 2008

Aktuell lese ich den bekannten Beststeller „Wikinomics – Die Revolution im Netz“ von Don Tapscott und Anthony D. Williams. Don Tapscott ist Gründer des Strategieberatungsunternehmens „New Paradigm„, Anthony D. Williams ist dort Forschungsdirektor. Mittlerweile wurde New Paradigm von BSG Alliance gekauft.

Das Buch ist äußerst spannend geschrieben. Es eignet sich vor allem für Manager, die sich bislang nicht mit diesen Themen auseinander gesetzt haben, um ein Verständnis vermittelt zu bekommen, wie Unternehmen gegenwärtig und künftig arbeiten könnten. Aber auch Profis für Open Source, Peer Production, Crowdsourcing, Web 2.0, Wikipedia & Co. werden diesem Buch noch einige neue Ideen und Denkansätze abgewinnen. Spannend sind z.B. die Schilderungen zur Open-Source-Medikamentenentwicklung und das Kapitel zu den Prosumenten.

Interessant sind vor allem die Best Cases aus Branchen & Bereichen, die man mit Web 2.0 eigentlich nicht unmittelbar in Verbindung bringt, wie z.B. das Goldcorp-Beispiel, einer der weltweit größten Goldminen-Betreiber. Oder der Innocentive-Case, die „Open Innovation“ Company, bei der Experten aus nahezu allen Bereichen, wie z.B. Chemiker, Physiker, Informatiker, Designer etc., Produkt-Innovationen und ungelöste Entwicklungsprobleme aus über 40 Disziplinen für Konzerne lösen.

Fazit: Das Buch ist zu Recht ein Business-Bestseller und hält was das Cover verspricht.

Link zum Buch: Wikinomics – Die Revolution im Netz

Weitere interessante Best Cases zu den Themen Open Innovation & Crowdsourcing: Openeur