B2B-Marketing in den USA nach der Wirtschaftskrise

Eine Online-Umfrage von 123 Führungskräften im Bereich B2B-Marketing befragte die Teilnehmer, wie sich deren Werbespendings nach dem Ende der Wirtschaftskrise entwickeln werden. Die Befragung, die von Media Business im September 2009 durchgeführt wurde, kam zu folgenden Ergebnissen:

  • 36,6% der B2B-Marketingverantwortlichen sagten Sie werden nach dem Ende der Wirtschafskrise wieder genau so viel in Print-Werbung investieren wie vor der Krise.
  • 19,5% werden mehr in Print-Werbung investieren als vor der Krise.
  • 43,9% beabsichtigen nach dem Ende der Wirtschaftskrise weniger in Print-Werbung zu investieren als zuvor.

Zudem sollten die B2B Marketing-Verantwortlichen auf einer Skala von 1 (sehr wichtig) bis 4 (weniger wichtig) acht Marketingkanäle bewerten. 

Die Ergebnisse waren wie folgt: Online (1,51), Veranstaltungen (1,90), Webcasts (2,19), Whitepaper (2,24), Messen (2,36), Corporate Publishing (2,51), Print (2,53), Virtuelle Messen (3,13).

Anmerkung: Da Media Business aus den USA kommt, ist mit großer Wahrscheinlichkeit anzunehmen, das der überwältigende  Teil der Umfrage-Teilnehmer ebenfalls aus den USA kommt. Daher sollte man die Ergebnisse keinesfalls 1:1 auf den europäischen B2B-Markt übertragen.

Quelle: Media Business, October 2009, Seite 9

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2 Antworten zu B2B-Marketing in den USA nach der Wirtschaftskrise

  1. Hallo Herr Caspari,

    die zitierten Umfrageergebnisse bestätigen den Trend der Werbespendings der letzten Jahre. Deshalb bin ich der Meinung, dass die Entwicklungen im amerikanischen Markt sehr wohl auf Deutschland übetragbar sind.
    Denn gerade die Entwicklung der letzten Jahre im B2B-Werbemarkt haben doch gezeigt, dass der deutsche B2B-WQerbemarkt den Entwicklungen im angelsächsischen Bereich mit einem Versatz von 18 – 24 Monaten folgt.
    Ein Blick über den Teich hätte vielen deutschen B2B-Verlagen die eine oder ander Überraschung über die Entwicklung im deutschen Werbemarkt hin zu Online-gestützten Werbeformaten erspart – und entsprechende Strategiewechsel oder Investition wären früher gestartet worden!

    MfG
    Claus Wüstenhagen

    PS. Ich finde Ihren Blog wirklich gut!

  2. Cookie sagt:

    Kann mich Herrn Wüstenhagen anschliessen – bzgl. seiner Meinung zum Artikel und natürlich auch über Ihren Blog selbst 🙂

    Klar ist man hierzulande etwas zögernd und springt (vor allem im B2B Bereich) nicht gleich auf jeden Zug, jedoch sollten B2B-Marketing Manager Trends aus Übersee in Zukunft zeitnaher prüfen und in Betracht ziehen ob man damit auch Erfolg haben könnte.

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