DigitalStrategyBlog.com

Januar 3, 2010

Manchmal lohnt es sich über den Tellerand hinaus zu schauen. Die nachfolgenden Artikel des Blogs DigitalStrategyBlog.com, der weniger spezialisiert ist und daher ein breiteres Themenspektrum als BusinessMediaBlog.com abdeckt und sich zudem auf B2C-Märkte fokussiert, sind auch für Marketing Manager und Medienmanager aus dem B2B-Umfeld nützlich.

Online-Business Modelle und Paid Content Dilemma. Systematik mit sämtlichen existierenden Online-Geschäftsmodellen.

Gehaltsübersicht für die Digitale Wirtschaft. Hinweis auf eine Studie zu den aktuellen Gehältern in der Internet- und Newmedia-Branche, die unbeeindruckt von der Wirtschaftskrise gestiegen sind.

Handlungsoptionen für Medienunternehmen. Beitrag zu den vielfältigen Herausforderungen der Medienunternehmen und den möglichen Maßnahmen (Technologie-Partnerschaften, Diversifizierung, Cost Reduction).

Internet-Business: Vier Trends für 2010: Die Trends im Online-Business im Jahr 2010 werden meines Erachtens sein: 1. Location Based Services & Mobiles Internet, 2. Augmented Reality, 3. Tablet PC von Apple, 4. Online-Werbespendings der Konsumgüterhersteller steigen sprunghaft an.

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B2B Marketing Manager oder Medienunternehmen – wer passt sich schneller an?

Juli 26, 2009

B2B Marketing Manager oder B2B Medienunternehmen: Wer passt sich schneller der veränderten Unternehmensumwelt an? Diese Frage stellte Sean Callahan und bezog sich auf eine aktuelle Forrester Research Studie: „B2B Marketers´2009 Budget Trends“

Die Online-Befragung von 317 Marketing Managern im Januar 2009 hatte u.a. zum Ergebnis, das die Marketing-Budgets um durchschnittlich 23% dieses Jahr gekürzt würden. Den größten Anteil am Budget bekamen bei der Umfrage Messen (20%) gefolgt von Direktmarketing (15%), TV (14%), Inside Sales (13%) und Print (13%).  Auf Platz 6 lag die Firmenwebsite (11%) und auf Platz 9 lag Suchmaschinenmarketing mit 9%.

Gleichzeitig gaben jedoch 46% der Befragten an, dass Sie die Investitionen in Video/Podcasts steigern würden – ebenso wie 46% die beabsichtigen, die Investitionen in Webinare zu steigern. 42% der befragten Marketer  nannten zudem E-Mail-Marketing als ein Wachstumssegment.

Quelle: Sean Callahan in BtoB Media Business, July 2009, Seiten 10-12

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Webinar-Industrie im Jahr 2014 – ein 3,4 Milliarden US$ Markt

November 12, 2008

Mehr und mehr B2B-Marketing Manager setzen Webkonferenzen oder Webcasts ein. Melanie Turek von Frost und Sullivan sagte laut der Zeitschrift BtoB kürzlich in einem Webinar von BtoB,  das die Webinar-Industrie in 2007 ein 83,3 Millionen US$ Markt war. Für das Jahr 2014 sagt sie ein Marktwachstum auf 3,4 Milliarden US$ voraus.

Bei Webinaren ist weniger die Quantität der Leads entscheidend, sondern vielmehr die Qualität. Ein Webinar hat für die Marketing Manager den Vorteil, dass man sehr exakte Reportings erhält. Neben den Informationen aus den Registrierungsformularen ist beispielsweise ersichtlich, wie lange die einzelnen Personen teilgenommen haben und welche Fragen sie gestellt haben. Darüber hinaus können während einem Webinar jederzeit Umfragen gestartet werden, um weitere aufschlussreiche Informationen zu sammeln.

Das B2B-Marketing sollte darauf achten, dass die Einladungen für Webinare bereits vier bis sechs Wochen im Voraus versendet werden, um den maximalen Webinar-Erfolg zu erzielen.

Quelle: BtoB, October 13, 2008, Seite 14

Anmerkung: In dem oben genannten Artikel wird von Webkonferenzen, Webcasts und Webinaren gesprochen. Teilweise habe ich den Eindruck, dass die Begriffe synonym verwendet werden – was methotisch nicht ganz korrekt wäre. Worauf sich die oben genannten 3,4 Milliarden US$ ganz genau beziehen (Webkonfernzen, Webcasts oder Webinare oder ggf. alles in Summe) ist für mich nicht erkennbar.

Unabhängig von genauen Umsatzprognosen bin ich überzeugt, dass die Bedeutung von allen drei Bereichen (Webinare, Webcasts und Webkonfernzen) für die B2B-Kommunikation in den nächsten Jahren massiv zunehmen wird – wenn auch nicht so stark wie in dem oben genannten Artikel.


Print wird in Zukunft Online ergänzen

September 3, 2008

York von Heimburg, Vorstand der IDG Communications Media AG, wurde von media sepectrum, interviewt. Bei IDG Deutschland wächst Online demnach mit etwas über 20% am gesamten  Publishing-Umsatz überdurchschnittlich und von Heimburg rechnet damit, dass sich der Online-Umsatzanteil in den kommenden Jahren auf 30 bis 35 % erhöhen wird. In den USA habe IDG bereits einen Online-Umsatzanteil von 37%. In Deutschland veranstaltet IDG über 80 Konferenzen im Jahr die 6% zum Umsatz beitragen.

Für von Heimburg werde Print in Zukunft eine Ergänzung zu Online sein. Print sei dann der Vorbereiter für die Internetnutzung, indem Print die Übersicht zu einem Thema bietet und Online dann die Details liefert. Online setzt dabei auf News und Aktualität.

Die Arbeitsprozesse seien bei IDG bereits komplett verändert, denn es gelte, dass Informationen zuerst Online veröffentlicht werden. Die ganze Verlagsorganisation sei darauf ausgerichtet. Auch neue Medienprodukte werde man zunächst Online umsetzen, bevor man über andere Distributionskanäle nachdenkt. Alle Sales-Leiter sind „Web-only-Leute“. Laut von Heimburg ist es ein Irrglaube, dass man Print retten könnte, wenn man neue Meldungen nicht ins Internet stellt und für Print zurückhalte.

White Paper sind für IDG gemäß Interview ein wichtiges Instrument zur Generierung qualifizierter Leads. Laut von Heimburg sind ca. 400 deutschprachige White Paper in der Datenbank gespeichert. Daneben werden Leads unter anderem auch über Webcasts und E-Newsletter erzeugt. Pro Live-Webcast erlöst IDG ca. 50.000 EUR. Auch in Paid Content sieht man vor allem im B2B-Segment eine Zukunft. IDG hat ca. 30.000 bezahlte Online-Abonnementen.

Bei Print setzt York von Heimburg in Zukunft auf Sonderveröffentlichigungen und Corporate Publishing und im Internet beispielsweise auf den Aufbau von Communities pro Medienmarke.

Quelle: media spectrum, Fachmagazin für Medien & Medienplanung, Ausgabe 5.2008, S. 12 – 15


Zukunft von Haufe im E-Business

August 19, 2008

In einem Interview von HORIZONT mit Geschäftsführer Kai Stepp (Mitglied der Holding Geschäftsführung der Medien- gruppe Haufe) und Reiner Straub (Geschäftsführer Haufe Fachmedia) erläutern beide den Ausbau der Online-Angebote bei Haufe. Das Medienunternehmen bietet z.B. Premium-Abos an, die zusätzlich zu dem klassischen Fachzeitschriften-Abo (Print-Ausgabe inklusive Zugriffe auf das entsprechende Online-Archiv) den Zugriff auf Vertragsformulare, Checklisten und andere Arbeitshilfen ermöglichen. Im Dezember 2007 wurde eine Business-Community (Haufe BC) gestartet, die mehr als 10.000 registrierte Mitglieder hat. Bewegtbilder im Internet sind ebenfalls ein Thema. Man stelle sich darauf ein, dass Kunden auch Videoformate möchten.

Quelle: HORIZONT REPORT Fachmedien, in HORIZONT 21 vom 23. Mai 2008