B2B Marketing Blogs: Umfangreiche Liste

September 27, 2009

B2B Marketing Blogs:  Die Marketingberater von „Proteus B2B“ haben in ihrem Blog die „Big List of B2B Marketing Blogs“ veröffentlicht. Bereits im Februar 2008 berichtete BusinessMediaBlog.com über eine vergleichbare Liste von marketo. Die Liste von marketo wurde seitdem jedoch nicht mehr aktualisiert – das hat jetzt Proteus B2B getan.

Quelle: Proteus B2B


Medien-Websites 2009

September 26, 2009

BtoB Media Business hat auch in 2009 wieder zehn gelunge Beispiele für Medien-Websites zusammen gestellt. An dieser Zusammenstellung sind die aktuellen Trends und Debatten gut abzulesen.  In 2007 differenzierten sich die Websites vor allem noch durch Funktionalität und User Experience. In 2008 haben viele Websites Social Media und Community Tools eingeführt. In diesem Jahr ist es das Thema Paid Content, das in den Fokus rückt. Zwei der nominierten Seiten sind FT.com und WSJ.com – beide erfolgreich im Paid Content.

Die Auswahl ist in zehn Kategorien untergliedert. Es wird jeweils eine Website für jede Kategorie ausgewählt.

Tech: www.pcworld.com
Trade: www.americanlawyer.com
General Business: www.wsj.com
Paid Subscription: www.ft.com
Launch: http://cacm.acm.org
Relaunch: www.convergemag.com
Portal: www.growingproduce.com
Video / Multimedia: www.policeone.com
Web 2.0 / Non-IT: www.businessweek.com
Web 2.0 / IT: www.notebookreview.com

Quelle: BtoB Media Business, September 2009, Seiten 7 bis 11


Top 100 der B2B-Werbetreibenden: Ausgaben -10,2%

September 21, 2009

Die Top 100 der B2B-Werbetreibenden in den USA haben in 2008 die Werbeausgaben von schätzungsweise 5,60 Milliarden US$ in 2007 um 10,2% auf  5,03 Milliarden US$ in 2008 gesenkt.

Die Zahlen beinhalten Wirtschaftsmagazine, Consumer Magazine, Tageszeitungen, TV, Radio, Online und Außenwerbung. Die Kürzungen betrafen nahezu alle Mediengattungen mit Ausnahme der Ausgaben für Internetwerbung (+10,8%), „Syndicated TV“ (+20,3%), spanisch-sprachiges „Network TV“ (+5,0%) und Lateinamerikanische Tagezeitungen (+1,5%).

Die höchsten B2B-Werbeausgaben in 2008 hatten Verizon Communications, gefolgt von AT&T auf Platz 2 und IBM Corp. auf dem dritten Platz.

Betrachtet man die Werbeausgaben aller B2B-Werbertreibenden in den USA zusammen, sanken die Werbespendings von 11,37 Milliarden US$ in 2007 um 12,5% auf 9,95 Milliarden US$ in 2008.

Quelle: BtoB Analyse der Daten von TNS Media Intelligence, in: BtoB vom 14. September 2009, Seiten 20-23.

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Medienstrategen und ihre Ratschläge

September 21, 2009

Medienstrategen geben in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift impresso (gefunden im Blog von Medienberater Hugo E. Martin) Ratschläge für Medienunternehmen. Unter jedem Namen der neun Verlagsberater steht meine subjektive Zusammenfassung der wichtigsten Ratschläge.


Paul Gegg
, Inhaber Innovation4Publisher, Aindling-Hausen
– Handlungsoptionen in operativ und strategisch unterscheiden
– nicht davon ausgehen, das die durch Wirtschaftskrise eingebrochene Print-Werbung wieder zurück kommt.
– Medienwandel ist langsam, aber unaufhaltsam
– Verlegen 2.0: Verlinkung, Vernetzung, Skalierung, strategische Kooperationen
 

Jörg Künkel, Geschäftsführer KünkelLopka, Heidelberg
– mehr bieten als die andern
– maßgeschneiderte Produkte entwickeln
– nicht auf bessere Zeiten warten, jetzt die Produkte richtig verändern, morgen ist es vielleicht schon zu spät
– die mutigsten Projekte sind immer die erfolgreichsten
 

Rolf-Dieter Lafrenz, Geschäftsführer Schickler Managementberatung, Hamburg
– je nach Kundensegment zwischen Struktur- und Konjunkturkrise unterscheiden
– Konjunkturkrise mit kurzfristig wirksamen Aktionen begegnen
– Strukturkrise sollte größerer Stellenwert zukommen
– Zukunft verlangt andere Produkte, Vermarktungswege und Verlagsstrukturen
– mehr Produkte in schnelleren Innovationszyklen zu geringeren Kosten produzieren
 

Harald Müsse, Inhaber MüsseMedia-Consulting, Düsseldorf
– Prämien für Abowerbung auf ein originelles Minimum reduzieren
– im Vertrieb, Abo- und Einzelverkauf nach Kooperationspartnern suchen
– mit geringerem Anzeigenumsatz kann gewinnbringend gewirtschaftet werden
 

Hugo E. Martin, Inhaber mcc consulting Hugo E. Martin, Berlin
Bitte den hervorragenden Blog beachten.
– Reichweite ist Währungseinheit von gestern
– Inhalte müsen rar gemacht werden: exklusive Zusammenstellung und Verpackung mit hohem emotionalen und/oder professionellem Nutzen
– prüfen, ob digitale Güter, Services und Anwendung im Angebot, die morgen 50 Prozent des Umsatzes machen können
 

Winfried Ruf, Inhaber Fachmedieninstitut, Mering
– Mehrmedialisierung der Marken
– Fortentwicklung des Geschäftsmodells
– Marktausrichtung der Strukturen, d.h. Bildung von Geschäftseinheiten
  nach Marktsegmenten
 

Isaac van Deelen, Geschäftsführer TIMElabs Management Consulting, Herfa
– Eine Ursache für die Probleme: Redaktionelle Leistung, USP und Mehrwert sind nicht auffindbar zwischen werblichen Dienstleistungen
– Ausnahmen bestätigen: der gemeine Redakteur hält an seinem Kuli fest
– notwendig ist Content mit medialer, interaktiver, pädagogisch unterhaltsamer Alleinstellung
 

Dr. Ewald Wesseling, Inhaber Strategien für Medien im Umbruch, Hamburg
– Angebote auf Kernbedürnisse der Menschen fokussieren
– Technologien offensiv in Geschäftsprozesse integrieren
– Relevanz und Reichweite aufbauen auch bevor nachhaltiges Geschäftsmodell nachgewiesen ist
– Investitionen auf unterscheidbare Mehrwerte für Nutzer konzentrieren
– Kosten senken durch Auslagerung und Kooperationen

 
Volker Zanetti, Inhaber Zanetti Altstoetter und Team, Berlin
– Mut zu neuen Angeboten
– offensive, persönliche Ansprache des Werbekunden
– prüfen, ob Mitarbeiter in den der Lage sind, Cross-Media-Konzepte anzubieten
– heute 35% mehr Kundenkontakte für gleiches Umsatzziel nötig- Konzentration auf Mitarbeiter-Potenzial

 

Quelle:  impresso 3/2009, Seiten 10-14

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B2B-Websites: 10 Best Cases

September 20, 2009

„BtoB“ hat auch in diesem Jahr wieder von fünf Webdesign- und Usability-Experten zehn goßartige B2B-Websites wählen lassen. Die ausgewählten B2B-Websites müssen den Besuchern klare und prägnante Produkt- und Firmeninformationen liefern. Sie müssen die Marke widerspiegeln und den User motivieren, eine Konversation mit dem Unternehmen zu starten.

Der Trend geht davon weg, zu viele Produkte oder Features auf der Homepage zu zeigen oder zu verlinken. Es sei nicht gut, auf einer Website ein Mischmasch von Produkten anzubieten.  Unternehmen sollten überlegen für einzelne Produkte separate Websites zu erstellen oder Produkte nach Kundenbedürfnissen zu separieren und dafür getrennte Internetpräsenzen zu konzipieren.

Weiße Flächen und klare Texte sind in, schwere Design-Elemente sind out. Dort wo bislang animierte Grafiken benutzt wurden, sind jetzt statische Bilder. Das bedeutet jedoch nicht, das interaktive Elemente wie Videos nicht mehr vorhanden sind, sondern sie werden nur sehr viel überleger eingesetzt – eben nur dort wo Sie den Nutzern einen echten Mehrwert bieten.

Eine Ausnahme von der „weniger ist mehr“ Tendenz ist der Einsatz von Feedback-Möglichkeiten – sprich Interaktivität.  So sollten die Marketing-Verantwortlichen die Website-Besucher nach ihren Bedürfnissen befragen.

Die  innovativen Marketing Manager helfen  bei der direkten Kommunikation zwischen ihren Kunden, denn einen Weg zur Kommunikation untereinander finden die Kunden ohnehin. Darum kann man es den Kunden auch gleich erleichtern, miteinander in Kontakt zu treten. Sie wissen es zu schätzen.

Folgende 10 Websites wurden von der Jury ausgewählt:

Quelle: BtoB vom 14. September 2009, Seite 14.

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Professional Publishing: Neues Geschäftsfeld für Gruner + Jahr?

September 13, 2009

Nach Angaben von HORIZONT, Ausgabe 36/2009 vom 03. September 2009, beabsichtigt der CEO von Gruner + Jahr, Bernd Buchholz, künftig nicht nur Segmente wie Corporate Publishing auszubauen, sondern er möchte auch neue Bereiche aufbauen. In dem Artikel heißt es: „[…] Zum Beispiel das „Professional Publishing“, das in den nächsten zwei bis fünf Jahren gar zum Kerngeschäft avancieren soll. Professional Publishing beinhaltet  B-to-B Geschäfte mit Fachinformationen, Datenbanken, Messen und Marketing-Dienstleistungen. […]“

Dieser Artikel ist interessant, denn im Bereich Fachinformationen hat Bertelsmann schon umfangreiche Erfahrungen gesammelt. Wir erinnern uns zurück: 1999 kaufte Bertelsmann für seinen damaligen Unternehmensbereich Fachinformation den wissenschaftlichen Springer-Verlag und gründete BertelsmannSpringer. 2003 verkaufte Bertelsmann dann die Verlagsgruppe an die beiden britischen Investoren Cinven und Candover, die vorher auch schon Kluwer Academic Publishers akquiriert hatten.

Quellen: HORIZONT 36/2009 vom 3. September 2009, Seite 23 und Wikipedia.

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MarketingIT.de – Layout?

September 13, 2009

MarketingIT.de nennt sich ein neues Portal für IT-basiertes Marketing vom Fachverlag der Verlagsgruppe Handelsblatt. Die Publikationen aus diesem Fachverlag schätze ich sehr. Insbesondere die Printpublikation absatzwirtschaft lese ich sehr gerne. Die Artikel sind meistens interessant und seit dem letzten Redesign ist das Layout zeitgemäß und sehr modern. So muss eine Zeitschrift heute aussehen.

Daher war ich sehr verwundert als ich auf dem neuen Portal MarketingIT.de war, das im August 2009 an den Start ging. Von einer neu gelaunchten Website im Jahr 2009 hätte ich definitiv ein anderes Layout erwartet. Gerade vor dem Hintergrund der Zielgruppen (Marketing-, Vertriebs- und IT Entscheider) an die sich das Produkt wendet,  ist mir das völlig unverständlich. Von der Verlagsgruppe Handelsblatt hätte ich deutlich mehr erwartet.


Bewegtbild-Expertenforum

August 16, 2009

Bewegtbild-Expertenforum in Hamburg: Am 5. und 6. Oktober findet das dritte VDZ Expertenforum „Bewegtbild auf dem Vormasch: All Around WebTV & Video“ statt. WebTV und Online-Videos (Webcasts) sind nicht nur für große Medienunternehmen, sondern mittlerweile auch für kleine und mittlere B2B-Medienanbieter attraktive Inhalte, die zusätzlichen Traffic und Umsatz generieren können.

Themenschwerpunkte sind u.a.:  Do´s and Dont´s beim Bewegtbild, Vermarktungs- und Geschäftsmodelle, Nationale und internationale Cases Studies.

Zu den Referenten gehören u.a. Prof. Dr. Helmut Thoma, ehemaliger RTL-Geschäftsführer und Medienexperte, York von Heimburg, Vorstand / Geschäftsführer IDG Communications Media und Ibrahim Evsan, Gründer und CTO von sevenload.

Ausführliche Informationen und Anmeldemöglichkeiten gibt es bei der Zeitschriften-Akademie.

Auch auf den Medientagen in München die ebenfalls im Oktober stattfinden – siehe dazu auch www.digitalstrategyblog.com – wird das Thema Bewegtbild wieder eine wichtige Rolle spielen.


B2B-Marketing & Online-Nutzung: Studie aus USA

August 2, 2009

B2B und B2C Marketing Manager wurden im Juni 2009 in einer Umfrage des US-Fachmediums „BtoB“ sowie der Association of National Advertisers (ANA) befragt, welche Online-Marketinginstrumente bzw. -kanäle sie nutzen oder planen zu nutzen.

Ingesamt nahmen 172 Personen an der Umfrage teil. Davon waren 77 Personen überwiegend im B2B Marketing, 41 Personen überwiegend im B2C Marketing und 54 Personen in beiden Bereichen tätig.

Nachfolgend die Umfrageergebnisse der im B2B Marketing tätigen Personen:

  • Eigene Website: 99%
  • E-Mail-Marketing: 94%
  • SEO: 79%
  • Online-Werbung (Banner etc.): 73%
  • SEM: 71%
  • Social networks/social media: 57%
  • Webinars: 66%
  • Viral video: 42%
  • RSS feeds: 46%
  • Blogs: 34%
  • Podcasts: 38%
  • Video-on-demand: 36%
  • Mobile: 18%
  • Wiki: 36%
  • Gaming: 7%
  • Second Life: 6%

Interessant ist der Vergleich mit dem Umfrage-Ergebnis der B2C Marketing Manager. Im Bereich Webinare stufen z.B. nur 6% der B2C Marketing Manager diese als effektiv ein. Bei den Managern im B2B Marketing stufen 48% der befragten Personen Webinare als effektives Marketinginstrument ein.

Insgesamt ist der Trend erkennbar, dass „demand generation“ bei den B2B Marketern im Vergleich zur Umfrage von 2007 stark an Bedeutung gewonnen hat. „Brand building“ war  in 2007 noch für 49% der B2B Marketing Manager die primäre Zielsetzung ihrer Aktivitäten, in 2009 waren es nur noch 34%.

Im Vergleich dazu hat „demand generation“ an Bedeutung gewonnen. „Demand generation“ ist das Hauptziel von 47% der Befragten B2B Marketing Manager – in 2007 war es nur für 39% das Hauptziel.

Quelle:  „Harnessing the Power of Newer Media Platforms for More Effective Markting“ survey. BtoB and the Association of National Advertisers, 2009, in: BtoB,  Ausgabe vom 20. Juli 2009, Seiten 1 u. 32.

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B2B Marketing Manager oder Medienunternehmen – wer passt sich schneller an?

Juli 26, 2009

B2B Marketing Manager oder B2B Medienunternehmen: Wer passt sich schneller der veränderten Unternehmensumwelt an? Diese Frage stellte Sean Callahan und bezog sich auf eine aktuelle Forrester Research Studie: „B2B Marketers´2009 Budget Trends“

Die Online-Befragung von 317 Marketing Managern im Januar 2009 hatte u.a. zum Ergebnis, das die Marketing-Budgets um durchschnittlich 23% dieses Jahr gekürzt würden. Den größten Anteil am Budget bekamen bei der Umfrage Messen (20%) gefolgt von Direktmarketing (15%), TV (14%), Inside Sales (13%) und Print (13%).  Auf Platz 6 lag die Firmenwebsite (11%) und auf Platz 9 lag Suchmaschinenmarketing mit 9%.

Gleichzeitig gaben jedoch 46% der Befragten an, dass Sie die Investitionen in Video/Podcasts steigern würden – ebenso wie 46% die beabsichtigen, die Investitionen in Webinare zu steigern. 42% der befragten Marketer  nannten zudem E-Mail-Marketing als ein Wachstumssegment.

Quelle: Sean Callahan in BtoB Media Business, July 2009, Seiten 10-12

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