B2B E-Mail Marketing: Öffnungsraten von E-Mails

Oktober 1, 2011

B2B E-Mail Marketing: Aktuelle Öffnungs- und Klickraten von B2B E-Mails finden sich im E-Mail Benchmark Report 2011, der jährlich von emarys veröffentlicht wird.

Dazu wurden im Jahr 2010 Responsedaten von über 35.000 E-Mail-Kampagnen (Newsletter und Promotion-E-Mails) analysiert, die von über 600 Unternehmen im B2B und B2C Segment versendet wurden. Kampagnen mit außergewöhnlichen Incentices wurden nicht berücksichtigt.

Die in dem Report ausgewiesenen Werte sind sehr differenziert. Es wird nicht nur zwischen B2B- und B2C-E-Mailings unterschieden, sondern auch nach Sprachen und  Branchen. Zudem wird die Entwicklung bei den einzelnen Kennzahlen über die letzten Jahre ausgewiesen, so dass man Trends erkennen kann.

Hier sind einige Ergebnisse explizit nur für B2B-Mailings

Durchschnittliche Bounce-Rate im Jahr 2010:

  • B2B erste Mailings: 7,05%
  • B2B laufende Mailings: 2,90%

Durchschnittliche Öffnungsrate im Jahr 2010:

  • B2B-Mailings: 27,90%

Durchschnittliche Klickrate im Jahr 2010 bei B2B-Mailings:

  • Individuelle Klicks (Unique): 7,24%
  • Alle Klicks: 13,00%

Durchschnittliche Abmeldungsrate bei B2B-Mailings:

  • Erste Mailings: 0,40%
  • laufende Mailings: 0,17%

Die gemessenen durchschnittlichen Öffnungs- und Klickraten sind bei B2B-Mailings höher, d.h. besser als bei B2C-Mailings.

Quelle & Download: E-Mail Bechmark Report 2011

Weitere Artikel zum Thema:
B2B vs. B2C Newsletter: Öffnungs- und Klickraten

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B2B-Kommunikation: Marketing Benchmarks 2011

August 11, 2011

B2B-Kommunikation: Gemäß einer aktuellen Umfrage von Fokus Research, bei der 86% der Teilnehmer aus Nordamerika stammen, gehört derzeit die Lead Genierung für 55% der B2B Marketing Manager zu der Top Priorität im Marketing.

Auf Platz zwei folgt der Markenaufbau, den 49% der Befragten nannten. Auf Platz drei folgt die Lead Conversion, die von 45% der Teilnehmer als Hauptzielsetzung genannt wurde.

Content Marketing gewinnt im B2B Marketing zunehmend an Bedeutung. Daher wurden auch die Contenttypen abgefragt, die in der B2B Kommunikation bevorzugt eingesetzt werden, um die jeweiligen Marketingzielsetzungen zu erreichen:

  • Blog Beiträge: 39%
  • Webinare und Virtual Events: 38%
  • Industrie Whitepaper: 31%
  • Videos: 23%
  • Data-driven research reports:  20%
  • User/peer created content:  17%
  • Vendor sponsored whitepapers: 10%
  • Podcasts: 6%

Social Media gewinnt als Key Trend enorm an Bedeutung und ist überall „top of mind“. Investments in Social Media Technologien wie Social Monitoring und Analyse werden steigen. E-Mailings gehören immer noch zu den wirtschaftlichsten Marketingkanälen bezogen auf den ROI.

Die vollständige Studie gibt es direkt bei Focus.com als PDF, eine kurze Zusammenfassung bei eMarketer.com.

Quelle: eMarketer.com und Focus.com

Weitere Artikel zum Thema:
B2B Marketing 2011: Budgetänderungen in den USA
B2B Online-Monitor: Umfrage zur B2B-Kommunikation
B2B Barometer: Budgetanteil Online-Marketing bei 41%

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B2B Publishing: Studie zur Zukunft von Fachmedien

August 8, 2010

Die Zukunft des B2B Publishing ist Thema der sehr guten Studie „From paper to platform: transforming the B2B publishing business model. Outlook for B2B publishing in the digital age“ von PriceWaterhouseCoopers.

Die Studie untersucht die Entwicklung des Marktes für Fachinformationen (Business Information Publishing) aus drei Perspektiven: Aus der Sicht der Nutzer (Business Professionals), der Werbetreibenden und der Verlage und leitet Handlungsempfehlungen für Fachverlage ab. Differenziert wird außerdem nach den Ländern USA, Niederlande, Frankreich, Großbritannien und Deutschland. Für die Studie wurden mehr als 200 Konsumenten und zahlreiche Experten befragt. Ergänzt werden die Ergebnisse durch umfangreiche quantitative Marktanalysen und Prognosen. Auf dem Markt für Fachinformationen dürften bis 2014 die Umsätze durchschnittlich um 2,6 Prozent pro Jahr wachsen.

Die Autoren definieren in ihrer Untersuchung „B2B publishing“ Märkte wie folgt: 

1. Business Information
2. Directories
3. Trade magazines
4. Professional books

Der Bereich Directories findet bei der Studie allerdings keine Berücksichtigung.

Speziell auf dem deutschen Markt für Fachinformationen ist in den nächsten zwei Jahren kaum Wachstum zu erwarten. Dies gilt jedoch nicht für alle Segmente. Wachsen werden zumindest die Umsätze im digitalen Bereich: Für Onlinewerbung bei Fachmedien erwartet PwC bis zum Jahr 2014 ein durchschnittliches jährliches Wachstum von 24,1 Prozent.

Erstmalig werden die digitalen Werbeerlöse die rückläufigen Print-Werbeerlöse im Jahr 2011 kompensieren. Auch die digitalen Werbeerlöse der Verzeichnismedien werden mit einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 17,8 Prozent überdurchschnittlich stark steigen und die Rückgänge in den Printmedien ausgleichen.

Fachverlage sind aufgrund des Strukturwandels durch die anhaltende Digitalisierung gefordert, traditionelle Geschäftsmodelle zu überdenken und neue Angebots- und Vertriebsmöglichkeiten zu entwickeln. Im Zuge der Veröffentlichung elektronischer Lesegeräte (Kindle, Sony Reader & Co.) und Tablets wie dem iPad eröffnen sich für Fachmedien neue Erlöspotenziale. Parallel dazu drängen Nischenanbieter auf den Markt, die aufgrund niedriger Markteintrittsbarrieren und schlanker Organisationsstrukturen qualitativ hochwertige Informationsdienste anbieten können.

Aber auch die internen Prozesse der Verlage stehen zur Disposition: Im Zuge der Wirtschaftskrise haben zahlreiche Medienunternehmen ihre internen Strukturen überprüft und über Kostensenkungsprogramme verlagsinterne Prozesse standardisiert und verschlankt. Viele Mitarbeiter stehen jetzt vor der Aufgabe, sich mit ihrer Arbeitswelt zu wandeln und neuen Tätigkeiten zu übernehmen.

Für Fachverlage dürfte die größte Herausforderung der nächsten Jahre jedoch darin liegen, sich schneller an ie Anforderungen und Gewohnheiten der Nutzer anzupassen. Business Professionals erwarten verstärkt Unterstützung in ihren Arbeitsprozessen – unabhängig von der Medienform und angepasst an die individuellen Bedürfnisse in der jeweiligen Arbeitssituation. Für B2B Publisher bedeutet dies, sich von reinen Inhalte-Lieferanten zu Dienstleistern zu wandeln.

Weitere wichtige Punkte aus der Studie:

  • Von  den erwähnten Best Cases sind insbesondere die üblichen Beispiele IDG und GlobalSpec zu nennen.
  • Noch wichtiger als bislang ist das richtige Personal, das mit den neuen Herausforderungen umgehen kann.
  • 50% der Business Professionals besuchen mindestens einmal je Woche Online-Fachmedien
  • Messbarkeit wird für Werbetreibende im B2B-Umfeld immer wichtiger.
  • Führende B2B Publisher erwirtschaften bereits etwa 40 bis 50% ihre Umstätze online. Vermutlich ist hier unter anderem auch wieder IDG gemeint.
  • Reine „Verweisinhalte“ werden durch das Internet untergraben, bisherige Wertschöpfungsketten werden disaggregiert.
  • Nur „rich and executable“ content ist ein Mehrwert für Business Professionals
  • Integration von Inhalte in Software wird für Business Information Anbieter zunehmend wichtiger, dazu zählen maßgeschneiderte Software-Pakete die firmenspezifische Inhalte wie z.B. Rechts- oder Finanzinformationen liefern.
  • Durch das Inernet erhalten Publisher noch genauerer Informationen über ihre Zielgruppen. Dieses Zielgruppen Know how sollte für Lead Generation genutzt werden, weil das für Werbetreibende besonder wertvoll ist.

Quelle: PriceWaterHouseCoopers, PDF der Studie zum Download

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